erstellt  09.05.2012
Phasenanschnittsteuerung für Niederspannung
Triacs benötigen im Vergleich zu Thyristoren einen höheren Gatestrom um sicher zu zünden und durch zu schalten.
Bei hohen Betriebsspannungen  kann man die Stromimpulse für den Gate-Anschluss mit Hilfe von Diacs erzeugen,
Diacs sind aber erst ab einer Mindestspannung von 30 Volt wirksam, in dieser Schaltung werden die Zündimpulse deshalb durch
einen Timer und einen nachgeschalteten Differenzierglied ( Kondensator- Widerstand) erzeugt,
dadurch wird erreicht das der Triac schlagartig voll durchgesteuert wird und dadurch kaum Verluste im Triac enstehen ( wird also kaum warm).
Durch den Transistor ( BC 547 ) oder ähnlich wird der Timer mit einer Netzsynchronen Rechteckspannung angesteuert, das zwischengeschaltete
Intergrierglied ( Trimmer- Kondensator ) ermöglicht es den Umschaltzeitpunkt des Timers gegenüber dem Nulldurchgang der Wechselspannung zu verzögern.
Dadurch kann man den Zündzeitpunkt des Triacs innerhalb der Halbwellen verschieben, das Verhältnis von Einschaltdauer und Sperrdauer des Triacs
beeinflusst den Mittelwert der Leistung im Verbraucher ( Lampe).
Man kann daher über den Zündwinkel des Triac die Leistungsaufnahme des Verbrauchers steuern.



Messpunkt

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aktualisiert 09.02.2019
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